BAFA Listung Info zur Beratungsförderung 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie im Rahmen des Alchimedus® Serviceprogramms über die Neue Beratungsrichtlinien ab 2016 (ESF-Fond) informieren.
Mit Jahresbeginn wurde die bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen – zu denen auch Angehörige der freien Berufe zählen – neu ausgerichtet. Dieses neue Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zusammen. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Sascha Kugler

Geschäftsführer der Alchimedus Management GmbH
www.alchimedus.com

Förderung

Unternehmensberatungen können künftig mit 50% und sogar bis sogar 90% über den ESF-Fond gefördert werden. Alle weiteren und wichtigen Informationen finden Sie unter:
http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/foerderung_unternehmerischen_know_hows/index.html

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Eine Hauptaufgabe der Wirtschaftsförderung der Bundesregierung ist die Förderung des Mittelstandes über das BAFA.

Wie hoch ist die neue Förderung ?

Die Höhe des Zuschusses orientiert sich künftig an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) sowie dem Standort des Unternehmens.

Fördersätze: 80 % neue Bundesländer (ohne Berlin und ohne Region Leipzig), 60 % Region Lüneburg, sonst 50 %, 90 % Unternehmen in Schwierigkeiten – unabhängig von Alter und Standort

Unternehmensart Bemessungsgrundlage Fördersatz maximaler Zuschuss
Junge Unternehmen nicht länger als zwei Jahre am Markt 4.000 Euro 80%
60%
50%
3.200 Euro
2.400 Euro
2.000 Euro
Bestandsunternehmen ab dem dritten Jahr nach Gründung 3.000 Euro 80%
60%
50%
2.400 Euro
1.800 Euro
1.500 Euro
Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 Euro 90% 2.700 Euro

Was wird gefördert ?

Unternehmensberatungen werden im Rahmen des Programms „Förderung freiberuflicher Unternehmensberatungen“ auch künftig mit einem Zuschuss finanziell unterstützt.

Statt wie bisher drei Bereiche werden künftig nur zwei Bereiche unterschieden:

  1. Allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung und
  2. Spezielle Beratungen

Etwas weiter unten finden Sie entsprechende Themenvorschläge.

Diese Liste ist beliebig erweiterbar

Bestandsunternehmen dürfen pro Beratungsschwerpunkt nicht mehr als fünf Tage in Anspruch nehmen. Die Beratungstage müssen nicht aufeinanderfolgen. Die Berichterstellung sowie die Reisezeiten können außerhalb dieses Zeitrahmens liegen.
Die Abrechnung muss innerhalb von 6 Monaten nach Zugang der Bewilligung durchgeführt werden.

Allgemeine Beratungen:

Wirtschaftliche Beratungen im Bereich der allg. Beratungen können sein:

  • Verbesserung der Unternehmenskonzeption
  • Standort und Wettbewerb • Einkauf • Produktion • Sortiment • Lagerhaltung/-system Marketing und Vertrieb • Geschäftserweiterung oder Nachfolge – sowie Themen wie:
  • Technologie- und Innovationsberatungen
  • Außenwirtschaftsberatungen zu den Absatzchancen auf Auslandsmärkten
  • Kooperationsberatungen zur zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit
  • Beratungen zur Sicherung des Unternehmens gegen Übergriffe und zur Regelüberwachung (Compliance, GF-Haftung)
  • Einführung oder Anpassung eines Qualitätsmanagementsystems im Unternehmen
  • Beratungen zum Arbeitsschutz

Achtung: Hier kommen die Alchimedus® Angebotsmodule und Softwareerweiterungen zum Tragen, wie beispielsweise die Potenzialanalysen Change, Nachfolge und Innovation sowie die Compliance Software Datenschutz, GF-Haftung und viele mehr.

Finanzielle Beratungen im Bereich der allgemeine Beratungen können sein:

  • Berechnung von Investitionsbedarf und Rentabilität
  • Überprüfung der Liquidität
  • Entwicklung einer Finanzierungsstrategie
  • Klärung einer geeigneten Kapitalbeschaffung
  • eventuell Finanzierung durch Umschichtung von Kapital

Achtung: Hier kommen unsere klassischen Alchimedus® Angebotsmodule und die Softwareerweiterungen zum Tragen wie beispielsweise die Potenzialanalysen Finanzen, Nachfolge und die AQM3-Software mit Liquiditätscheck bzw. Finanzcheck und viele mehr!

Personelle Beratungen im Bereich der allg. Beratungen können sein:

Welche Möglichkeiten kleine und mittlere Unternehmen bei der Rekrutierung und „Pflege“ ihres Personals haben, lässt sich durch spezialisierte Berater klären. Dabei stehen die folgenden Themen im Vordergrund:

  • Rekrutierungsprozess
  • Nachwuchsförderung
  • Mitarbeiterbeteiligung
  • Weiterbildung
  • Personalkosten / Entlohnung
  • Mitarbeiterführung

Achtung: Hier kommen unsere Alchimedus® Angebotsmodule und Softwareerweiterungen zum Tragen wie beispielsweise die Potenzialanalysen Change, HR, Personalentwicklung oder Unternehmenswert:Mensch und viele mehr!

Allgemeine Beratungen: organisatorische Beratungen
Welche Möglichkeiten kleine und mittlere Unternehmen bei der Unternehmensentwicklung haben, kann über eine strategische Beratung im Rahmen einer Schwachstellenanalyse herausgearbeitet werden.

  • unternehmerische Ausrichtung / Strategie
  • Prozessoptimierung
  • Aufbau- und Ablauforganisation
  • Umstrukturierung

Achtung: Hier kommen alle unsere Alchimedus® Angebotsmodule und Softwareerweiterungen zum Tragen, speziell die Potenzialanalyse Business Power, unsere strategische Unternehmensanalyse.

Spezielle Beratungen :

Um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen, können zusätzlich zu den allgemeinen Beratungen weitere Leistungen in Form von speziellen Beratungen gefördert werden. Hierzu gehören Beratungen von Unternehmen, die

  • von Frauen oder von Migrantinnen oder Migranten oder
  • von Unternehmerinnen oder Unternehmern mit anerkannter Behinderung geführt werden und/oder
  • zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern mit Migrationshintergrund
  • zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter mit Behinderung
  • zur Fachkräftegewinnung und -sicherung
  • zur Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit
  • zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beitragen.

Achtung: Hier kommen unsere Alchimedus® Angebotsmodule und Softwareerweiterungen zum Tragen! Besonders interessant: Demnächst werden wir ein QM-System für Flüchtlingsintegration einführen.

Fachkräftegewinnung und -sicherung
Um in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen sich zunehmend auch mittelständische Unternehmen darauf einstellen, dass es infolge des demografischen Wandels zu einem deutlichen Alterungsprozess der Belegschaft kommen wird und ein Wettbewerb um die weniger werdenden Talente einsetzt. Die Frage einer generationsgerechten und -übergreifenden Personal- und Standortpolitik wird daher für kleine und mittlere Unternehmen entscheidend sein, um im Wettbewerb um Fachkräfte bestehen zu können. Eine solche Unternehmenspolitik beinhaltet eine stärkere Orientierung an älteren Personen, Frauen mit Familienpflichten und Migranten.
Weitere Themen könnten in Form von bedarfsgerechten Austrittsmodellen, Ausbildungs- und Patenmodellen für Jüngere, Weiterbildung Älterer, Pflege und Weitergabe des Know-how von Älteren an Nachfolgende, Qualifikationsmaßnahmen für Schulabgänger, Kooperationsverträgen mit Schulen, etc. beraten werden.


Achtung: Hier kommen unsere Alchimedus® Angebotsmodule und Softwareerweiterungen zum Tragen, vor allem die Potenzialanalyse Unternehmenswert:Mensch

Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Nachhaltig bedeutet, bei den heutigen Schritten andere zu berücksichtigen und nicht zu gefährden. Fairer Handel, die Arbeitsbedingungen der Herkunftsländer, soziale Verträglichkeit, Nicht-Diskriminierung und die ökologische Verträglichkeit des eigenen wirtschaftlichen Handelns sind nur einige Punkte dieses für unsere Entwicklung und die der nachfolgenden Generationen so wichtigen Themas. Bedenken Sie, dass z.B. Umweltschutzmaßnahmen nicht nur der Umwelt nutzen, sondern Unternehmen auch eine Reihe von Vorteilen bieten. Der ressourcensparende Umgang mit Materialien führt zu erheblichen Kosteneinsparungen.

Achtung: Hier kommen unsere Alchimedus® Angebotsmodule und Softwareerweiterungen hinsichtlich der ISO26000 zum Tragen, speziell die Potenzialanalysen CSR sowie unsere CSR AQM3-Analysen sowie unsere Umweltfragebögen in AQM3. Wir haben alleine mehr als 20 neue Analysen zu Teilaspekten der Nachhaltigkeit wie z.B. Korruption in die Software integriert.

Was wird nicht gefördert?

Nicht gefördert werden Beratungen,

  • die ganz oder teilweise mit anderen öffentlichen Zuschüssen einschließlich Mitteln der Strukturfonds und des ESF finanziert werden,
  • die Vermittlungstätigkeiten beinhalten und/oder deren Zweck auf den Erwerb von bestimmten Waren oder Dienstleistungen gerichtet ist, die von den Beraterinnen oder Beratern selbst vertrieben werden,
  • die überwiegend Rechts- und Versicherungsfragen sowie steuerberatende Tätigkeiten wie z.B. die Ausarbeitung von Verträgen, die Aufstellung von Jahresabschlüssen oder Buchführungsarbeiten zum Inhalt haben die überwiegend gutachterliche Stellungnahmen zum Inhalt haben
  • ACHTUNG: die den Verkauf/Vertrieb von Gütern oder Dienstleistungen, insbesondere individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) sowie sonstige Umsatz steigernde Maßnahmen einschließlich des entsprechenden Marketings von Ärztinnen oder Ärzten, Zahnärztinnen oder Zahnärzten, Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten, Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Inhalt haben
  • die ethisch-moralisch nicht vertretbare oder gegen Recht und Ordnung verstoßende Inhalte zum Gegenstand haben.

Wer wird gefördert?

Die neue „Förderung unternehmerischen Know-hows“ richtet sich an:

  • junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
  • Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmern)
  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)

Die Unternehmen müssen ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen.

Zusätzlich müssen Unternehmen in Schwierigkeiten die Voraussetzungen im Sinne von Nummer 20 Buchstabe a oder b der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) in der jeweils geltenden Fassung erfüllen.

Als Gründungsdatum zählt bei gewerblich Tätigen der Tag der Gewerbeanmeldung bzw. des Handelsregisterauszugs, bei Freiberuflern die Anmeldung beim Finanzamt.

Antragstellung

Wo und wie wird der Antrag gestellt?

  • Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des BAFA. Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das Unternehmen. Eine der eingeschalteten Leitstellen prüft den Antrag vorab und informiert den Antragstellenden über das Ergebnis. Erst nach Erhalt dieses Informationsschreibens darf mit der Beratung begonnen und ein Beratungsvertrag unterschrieben werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.
  • Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen. Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen.
  • Eine Liste der Regionalpartner ist über die Leitstellen erhältlich.
  • Bestandsunternehmen können, müssen aber nicht ein solches Gespräch führen

    Der Link zum Antrag:
    https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung

Das neue Antragsystem

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Das ist die ID!

Verwendungsnachweis

Spätestens sechs Monate nach Erhalt des Informationsschreibens muss der Verwendungsnachweis ebenfalls online über die Antragsplattform des BAFA bei der Leitstelle eingereicht werden. Folgende Unterlagen sind vorzulegen:

  • Ausgefülltes und vom Antragstellenden und Berater unterschriebenes Verwendungsnachweisformular
  • Vom Antragstellenden ausgefülltes und unterschriebenes Formular zur De-minimis und zur EU-KMU-Erklärung,
  • Bestätigungsschreiben des regionalen Ansprechpartners über die Führung des Informationsgesprächs (nur bei Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten)
  • Beratungsbericht des Beraters
  • Rechnung des Beratungsunternehmens und
  • Kontoauszug des Antragstellers über die Zahlung des Honorars bzw. des Eigenanteils.

Das Verwendungsnachweisformular sowie das Formular für die De-minimis- und die EU-KMU-Erklärung werden auf der Plattform zur Verfügung gestellt. Diese müssen zusammen mit den weiteren oben genannten Nachweisen hochgeladen werden.

Zahlungen

Der Antragstellende muss im Rahmen des Förderverfahrens mindestens die Zahlung seines Eigenanteils nachweisen.

  • Der Eigenanteil ist die Differenz zwischen den förderfähigen Beratungskosten und dem zu erwartenden Förderzuschuss (vergleiche Tabelle oben).
  • Die Leitstelle prüft vorab die vorgelegten Unterlagen und leitet diese an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Entscheidung weiter.
  • Die Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach abschließender Prüfung durch das BAFA. Der Zuschuss wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.

Ansprechpartner
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 413
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1570
Telefax: 06196 908-1800

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Weitere Fragen:

Dann wenden Sie sich bitte jetzt an:

Alchimedus Management GmbH
Rathausstr. 2
90562 Kalchreuth

Telefon: 0911 9566630
Email: sekretariat@alchimedus.com

Herzliche Grüße

Ihr

Sascha Kugler